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08-Jul-2007 19:29 | Vergleich von Java und K

Ich weiß nichts über die Programmiersprache K. Also werde ich die Sprache selbst nicht kritisieren. Was mir etwas übel aufstößt ist der Vergleich von Java und K.

Ich begreife einfach nicht, warum Leute meinen, dass wenn sie etwas in einer Programmiersprache in weniger Zeilen ausdrücken können als in einer anderen, das dafür sprechen soll, dass die erste Programmiersprache besser ist als die andere. Das Java-Programm im Vergleich nimmt ganze 37 Zeilen ein, während das K-Programm nur eine benötigt. Aber was ist der Punkt hier? Ich ziehe das Java-Programm vor. Es ist viel leichter zu verstehen. Das K-Programm ist eine Zeile voller geschweifter Klammern, anderer spezieller Zeichen und Variablen. Klar, das kann man alles lernen. Aber will ich wirklich alle Sonderzeichen für zig Funktionen, die ich nur selten brauche auswendig kennen. Nein, will ich nicht. Ich ziehe es vor, zu wissen, dass bestimmte Funktionalitäten sich in bestimmten Klassen befinden, und das ich sie über die Autocompletion-Unterstützung meiner IDE finden kann, wenn ich sie brauche.

K hat bestimmte Anwendungsfelder, in denen sie um vieles besser geeignet ist als Java. Definition mathematischer Algorithmen ist möglicherweise eines davon. Dafür ist Java besser lesbar und die Programme lassen sich wahrscheinlich auch leichter erweitern und refactorn als K-Programme.

Also bitte keine “Ich kann in X in einer Zeile ausdrücken, wofür ich in Y 100 brauche: Also ist X die bessere Programmiersprache” mehr. Das ist langsam langweilig.

06-Jul-2007 19:50 | Dummstellen schafft Freizeit

Martin hat dem stetigem Drängen einiger seiner Kollegen nachgegeben und einen Shop bei Spreadshirt eröffnet.

Über diesen Shop können jetzt verschiedene T-Shirts mit Martins Hit-Spruch “Dummstellen schafft Freizeit” bestellt werden. Mal sehen, was Martin in Zukunft noch so an Motto-Shirts rausbringt. Ich kenne zumindest noch einen Spruch von Martin, den er gut aufs T-Shirt bringen könnte.

06-Jul-2007 10:12 | TiddlyWiki

TiddlyWiki ist ein Wiki in einer HTML-Seite. Keine Datenbank wird benötigt, kein Web-Server muss gestartet werden. Es gibt nur eine einzige HTML-Seite mit einer Menge JavaScript und CSS in ihr.

Am Besten fängt man an, indem man sich von der Homepage ein leeres TiddlyWiki herunterlädt und es irgendwo speichert — zum Beispiel auf einem USB-Stick. Und dann kann man auch loslegen und die ersten Tiddler (so nennen sich die Bausteine aus denen ein TiddlyWiki zusammengesetzt wird) erstellt. TiddlyWiki verwendet AJAX. Es gibt also kein Flackern beim Laden eines Tiddlers oder beim Wechseln in den Editiermodus und zurück. Drückt man auf den “Save”-Button speichert sich das Wiki in die Datei zurück, aus der es geladen wurde.

Durch das Editieren spezialisierter Tiddler lassen sich auch Layout und Farben des Wikis ändern. Es gibt sogar die Möglichkeit Plugins zu installieren, die die Funktionalität des Wikis erweitern.

TiddlyWiki ist ein gutes Beispiel für eine gelungene AJAX-Anwendung. Aus der technischen Perspektive interessant ist, dass sich das Wiki praktisch selbst schreibt und verändert. Es gibt hier keine Trennung zwischen Oberfläche und Daten. Alles ist in einem Monolith enthalten. Während das in anderen Fällen ein Nachteil ist, ist es hier ein Vorteil. Das macht es einfach, mal eben ein persönliches Wiki für ein bestimmtes Thema zu erstellen und es überallhin zu transportieren.

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