“Night’s Dawn” ist eine SF-Trilogie von Peter F. Hamilton. In Deutschland ist sie unter dem Titel “Armageddon-Zyklus” als 6-bändige Reihe erschienen. Ich habe die Trilogie auf Englisch gelesen und brauchte dafür einen großen Teil dieses Jahres.
Hamilton war mir vorher kein Begriff. Ich habe die Bücher gekauft, weil sie auf ereader zu einem günstigen Preis angeboten wurden. Sie lagen dann etwa 2 Jahre auf meinem Tungsten T5, bis ich mich dieses Jahr endlich bis zu ihnen durchgelesen habe.
Im Nachhinein muss ich sagen, dass diese Trilogie faszinierend war. Sie hat alles, was ein episches SF-Werk ausmacht. Hier gibt es Seelen, die zurückkehren, um die Körper von lebenden Menschen zu übernehmen. Es gibt Aliens — nette und nicht ganz so nette. Es gibt Abenteuer, romantische Momente und einige philosophische Betrachtungen.
Einige Leute beschweren sich, dass es in dieser Trilogie zu viele Protagonisten gibt. Und in der Tat sind eine ganze Menge von ihnen da. Aber eine Space Opera kann man nicht mit nur dreien aufführen. Da braucht es schon einige mehr. Manchmal tauchen Personen oder Situationen auf, von denen man zunächst denkt, dass sie keine Verbindung zum Hauptstrang haben. Intermezzos ohne weiteren Sinn? Und dann, 1000 Seiten weiter, wird die Verbindung sichtbar. Alles hat einen gewissen Sinn.
“Night’s Dawn” ist eine riesige Geschichte — nichts für Kurzatmige —, aber immer gut durchdacht und nie langweilig.


